21 Juli 2006

die Abschiedsfete

... die dann doch keine war.
Shabana klärte die Besucher zur Abschiedsfete von Shabana und Sarif (mit Geburtstagsfete Andi), dass das Flugzeug, mit dem sie am Montag nach Hause (Afghanistan) fliegen sollten kaputt ist und sie noch länger bleiben können.
Dieses ist das einzige Flugzeug der staatlichen Fluggesellschaft Ariana, das nach Deutschland fliegen darf (die anderen sind von den Indern ausrangiert und wurden Afghanistan geschenkt). Bei der letzten Landung sind paar Reifen geplatzt und dadurch wetere Teile kaputt gegangen. Jetzt sind diese samt Ingenieuren bestellt und das Flugzeug repariert. Wann es wieder flugtauglich ist, steht noch nicht fest. Auch eine andere Fluggesellschaft lassen sie nicht fliegen. So sitzen jetzt einige in Afghanistan (oder Deutschland) fest.

Hier kommen aber noch ein paar Impressionen der Fete:

12 Juli 2006

Missionale Gemeinde

... ist meiner Ansicht nach der momentan beste Ansatz um bei uns den Auftrag von Jesus "Reich Gottes" zu bauen zu erfüllen.

Missionale Gemeinde - Was ist das?

Ich glaube nicht, dass das das gleiche wie "missionarische Gemeinde" ist. Abgesehen davon, dass "Mission" für viele immer noch "Heidenmission" ist, verstehe ich unter "missionarisch" eine Funktion der Gemeinde – eine Funktion neben anderen. Man versucht, missionarisch zu handeln. "Missional" geht tiefer. Missionale Gemeinde hat verstanden, dass Mission ihr Wesen ist (nicht nur eine Funktion); dass sie existiert, weil Gott eine Mission in dieser Welt gestartet hat. Im Gegensatz zur Kirche im "Christentum", die mit Ansehen und kulturellen Privilegien ausgestattet ist, lebt sie von den Rändern her, sucht die Nähe zur Kultur und sendet ihre Mitglieder geradezu in die Gesellschaft hinein aus, statt sucherorientiert nur darauf zu warten, dass Menschen zu ihr kommen.

(Zitat von Reinhold Scharnowski ist Direktor des Dawn European Network)

11 Juli 2006

Die Welt ist meine Kirche


«Die Welt ist meine Kirche» sagte vor 300 Jahren John Wesley, der brittische Erweckungsprediger und der Begründer der methodistischen Bewegung.
Entweder hat ihm damals schon niemand geglaubt, oder die Sache ist in Vergessenheit geraten.
Heute haben wir unsere Kirchen und wünschen uns die "Welt" hinein. Wir laden ein, was das Zeug hält, machen missionarische Aktionen und Gottesdienste für Kirchendistanzierte.
Aber sind wir nicht eigentlich "in die Welt gesandt"?

Joh 17,18 Ich sende sie in die Welt, wie du mich in die Welt gesandt hast.

23 Juni 2006

Der erste Bruch

Jetzt hats Leonie erwischt. Kaum geht es Shabana wieder gut, müssen wir mit dem nächsten Patienten ins Krankenhaus. Beim Spielen in der Schulpause hat sie sich den Mittelhandknochen gebrochen - ich in Winterberg und Silvia ohne Handy (das hatte ich mit). Auf jedem Fall ist sie eine tapfere Heldin!!! Petra hat auf unsere Kiddys aufgepasst, als Silvia mit Leonie gipsen war. Aber der Feind verliert eh!!! Und das Seminar heute und morgen wird gut - und die Gemeinde wird abgehen !!! Posted by Picasa

19 Juni 2006

Thomas ist ausgezogen

Nach fast 10 Jahren wurde nun auf Grund der Insolventeröffnung die Geschäftstätigkeit meiner Firma beendet. Thomas hat sich über seine Frau selbstständig gemacht. Mein Vater ist bei mir ins Büro eingezogen und meine Geschäfte (Sandliegen etc.) laufen über seine Firma weiter. Der Keller wird für einen Mieter geräumt.
Alles in allem gehts mir damit besser, als in der Bankenzange zu stecken.
Mal sehen, was noch so alles passiert...

Shabanas Finger gehts auch wieder recht gut und Silvia war übers Wochenende bei Ihren Eltern und konnte so nochmal von den vielen Kindern zu Hause verschnaufen. Das ist gut !!!

06 Juni 2006

Shabana's Unfall

Silvia war am Freitag mit den Kids einkaufen und Shabana machte die Heckklappe zu, ohne den kleinen Finger wegzuziehen. Es gab einen lauten Knall und dann Blut und Geschrei. Sie hatte sich die Nagelwurzel geklemmt und die entstandene Platzwunde war nicht sehr ansehnlich. Ich hab dann schnell das Krankenhaus in Dierdorf angerufen und bat um Kostenübernahme, was dann nach 2 mal Weiterverbinden auch zugesagt wurde. Im Krhs. war alles bis zur endlichen Betäubung des Fingers eine Tortur. Der Arzt war "zufällig" Afghane und konnte so detaliert nachfragen - danke Gott - Der Fingernagel wurde entfernt - lecker - und die Nagelwurzel genäht - uuuuhhhhaaaa - und dann hat er aus eine Spritze einen künstlichen Nagel gebastelt und den mit auf das Nagelbett genäht. Daraufhin entschied ich mich - sollte ich mal Umschulen - auf keinem Fall Chirurg zu werden. Als die Betäubung nachließ ging das Leiden weiter. Dazu kommt, dass wir jetzt jeden Tag (unter Geschrei) zum Verbandwechsel müssen und Shabana zu Hause nicht mehr helfen kann, sondern Unterstützung braucht. Das macht die Situation für Silvia nicht gerade einfacher. Aber sie ist eine echt STARKE Frau!!!